Sankt Pölten hat sich in den letzten drei Jahrzehnten stark verändert – seit der Erhebung zur niederösterreichischen Landeshauptstadt 1986 und dem Bau des Regierungsviertels samt Kulturbezirk an der Traisen sind ganze Stadtteile neu entstanden. Mit dem Festspielhaus, der Landesbibliothek und dem Klangturm hat die Stadt eine Adresse im niederösterreichischen Kulturleben gewonnen, während sich das Mostviertler Umland mit Pendlerverkehr und neuen Gewerbeansiedlungen verändert hat. Gleichzeitig liegt die Stadt an einer der lautesten Verkehrsachsen Mitteleuropas: Die A1 Westautobahn führt im Süden vorbei, die viergleisig ausgebaute Westbahnstrecke zerschneidet das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung. Wer im Bereich Spratzern, Wagram oder Stattersdorf wohnt, kennt den Bahnlärm; wer in Pottenbrunn oder Harland lebt, eher den Straßenlärm. Wir bei RAU.bayern beliefern Bauherren, Gewerbebetriebe und Gemeinden in Sankt Pölten und im Umland mit Lärmschutzwänden – aus dem Allgäu nach Niederösterreich. Unser Schwerpunkt sind begrünte Lärmschutzsysteme, die akustischen Schutz und vertikales Grün verbinden. Wir sprechen mit Ihnen über Ihre konkrete Lärmsituation, prüfen den Platzbedarf, die Statik und die Optik – und schlagen Ihnen dann eine Lösung vor, die zum Grundstück und zum Budget passt. Keine Pauschalangebote, sondern eine Empfehlung, die wir vor Ihren Augen begründen können.

Lärmschutz entlang der Westbahn – das Hauptthema für Sankt Pöltner Wohngebiete
Mit dem viergleisigen Ausbau der Westbahnstrecke und der Inbetriebnahme der ÖBB-Hochleistungsstrecke hat sich der Schienenverkehr in Sankt Pölten in den letzten Jahren nochmals verdichtet. Railjet, Westbahn und Nahverkehrszüge folgen einander im engen Takt; nachts kommen Güterzüge dazu, deren Lärmcharakter sich deutlich vom Tagverkehr unterscheidet. Anrainer in Spratzern, Wagram, Viehofen oder am Bahnhofsgürtel sind dieser Belastung dauerhaft ausgesetzt.
Die ÖBB haben in einigen Abschnitten bereits eigene Lärmschutzwände errichtet, decken aber nicht jeden Bereich ab. Auf privatem Grund – etwa in Innenhöfen, Gärten oder bei Gewerbeobjekten in unmittelbarer Bahnnähe – braucht es oft eine ergänzende Lösung. Genau hier setzen wir an. Eine Lärmschutzwand auf dem eigenen Grundstück kann Schallquellen, die seitlich an bestehenden Schutzbauten vorbeistrahlen, gezielt abfangen.
Wichtig ist die richtige Auslegung. Bahnlärm hat impulshafte Anteile, also Spitzen beim Vorbeifahren, und ein breites Frequenzspektrum. Schallabsorbierende Wandflächen – wie in RAU-Systemen üblich – wirken hier deutlich besser als rein reflektierende Bauweisen, weil sie keinen Lärm in die Umgebung zurückwerfen. Bei Reihenhausanlagen oder dichter Wohnbebauung ist das ein wichtiger Punkt: Eine reflektierende Wand auf der einen Straßenseite kann den Pegel auf der anderen Seite erhöhen. Mit absorbierenden Wänden vermeiden Sie dieses Phänomen.
Wir prüfen für jedes Projekt in Sankt Pölten, wie die Wand stehen sollte, welche Höhe nötig ist und ob eine durchgehende oder eine abschnittsweise Lösung sinnvoller ist. Häufig genügen zwei bis drei Meter Höhe, wenn die Wand nah an der Lärmquelle steht. Steht sie näher an Ihrem Haus, muss sie tendenziell höher sein, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Lieferung und Aufbau in Sankt Pölten – Anfahrt aus dem Allgäu
Von Kaufbeuren nach Sankt Pölten sind es rund 540 Kilometer – über die A7 nach Norden, dann A8 in Richtung Salzburg und ab dort die A1 Westautobahn quer durch Oberösterreich nach Niederösterreich. Mit dem Lkw rechnen wir mit einer Fahrzeit von etwa fünfeinhalb Stunden, sofern die A1 zwischen Linz und Amstetten frei ist – ein Streckenabschnitt, der bekanntermaßen zu Stoßzeiten Engpässe haben kann. Wir planen Anlieferungen nach Sankt Pölten deshalb meist außerhalb der Ferien- und Reisewellen.
Die Stadt selbst ist logistisch gut zu erreichen. Die A1-Abfahrten St. Pölten-Süd und St. Pölten-West führen direkt ins Stadtgebiet. Innerstädtische Baustellen erreichen wir mit Sattelzügen problemlos, nur in den engen Gassen rund um die Wiener Straße oder in den Wohnstraßen von Spratzern arbeiten wir mit kleineren Fahrzeugen oder Zwischenentladung. Das stimmen wir vor der Lieferung mit Ihnen ab, damit Anlieferung und Montage reibungslos zusammenpassen.
Für den Aufbau gilt: Bei einfachen, kürzeren Anlagen – etwa einer Lärmschutzwand entlang eines privaten Gartens in Harland – ist die Montage oft an einem Tag erledigt. Bei größeren Projekten, etwa Schutzanlagen für Gewerbeobjekte im Kremser Landstraßenbereich oder Mehrparteienhäuser nahe der Bahn, planen wir mehrere Arbeitstage ein und kommen mit einer eigenen Mannschaft oder einem eingespielten Partnerbetrieb aus der Region. Wir arbeiten in Sankt Pölten mit verlässlichen niederösterreichischen Baupartnern, die den lokalen Markt kennen und auf kurze Wege reagieren können. Sie haben durchgehend einen Ansprechpartner bei uns, der weiß, was beim System zu beachten ist und der Sie auch nach der Fertigstellung weiter betreut.






