Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Ortsumgehungen verlagern Verkehr aus dem Zentrum an den Dorfrand – und mit ihm den Lärm vor die Gärten der Randlagen und in bislang ruhige Neubaugebiete. Gemeinden stehen dann zwischen Entlastung der Ortsmitte und neuen Betroffenheiten am Siedlungsrand. Begrünte Lärmschutzwände entschärfen diesen Zielkonflikt, weil sie die neue Trasse akustisch fassen und zugleich als grüner Ortsrand wirken statt als technisches Bauwerk in der Landschaft. Mit RAU Alpin bieten wir zusätzlich eine Ausführung in Natursteinkorb-Optik mit monolithischem Sandkern für Lagen, in denen sich die Wand an regionale Bauweisen anlehnen soll. Planung, Ausschreibungstexte, Montage und Pflege kommen aus einer Hand von unserem Standort Kaufbeuren.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Dorfrand statt Schallschleuse – Gestaltung entscheidet mit

Umgehungsstraßen entstehen in offener Landschaft, wo Wandbauwerke weithin sichtbar sind und das Bild des Ortsrands über Jahrzehnte prägen. Gemeinderäte und Bürger beurteilen Entwürfe deshalb nicht nur nach Pegelwerten, sondern nach dem, was künftig am Horizont steht. Unsere begrünten Systeme lassen die Wand als bewachsenen Saum erscheinen; wo eine steinerne Anmutung zur regionalen Baukultur passt, kommt die Lärmschutzwand in Natursteinkorb-Optik RAU Alpin mit monolithischem Sandkern zum Einsatz. Beide Ausführungen sind hochabsorbierend aufgebaut und nehmen den Verkehrslärm auf, statt ihn in die Flur zu reflektieren. Die Befüllung erfolgt in der Regel mit vor Ort gewonnenen Böden und mineralischen Rohstoffen – bei Umgehungsstraßen mit laufendem Erdbau besonders naheliegend, weil Aushub direkt verwertet werden kann. Für das Planfeststellungs- oder Bebauungsplanverfahren liefern wir Ausführungspläne und Ausschreibungstexte zu, die Bepflanzungsplanung für den Übergang in die freie Landschaft eingeschlossen. So entsteht ein Ortsrand, den Gemeinde und Anlieger gleichermaßen tragen. Auf Wunsch stellen wir Visualisierungen bereit, die den künftigen Ortsrand in Gemeinderat und Bürgerversammlung anschaulich machen.

Galerie:

Neubaugebiete am Siedlungsrand früh mitdenken

Viele Gemeinden entwickeln parallel zur Umgehungsstraße neue Baugebiete, deren Grundstücke später direkt an der Trasse liegen. Wird der Lärmschutz erst im Bebauungsplan der Siedlung nachgeholt, fehlen oft Flächen und Budget – sinnvoller ist die gemeinsame Planung von Trasse, Wand und Wohngebiet. Wir stimmen Wandführung, Höhen und Durchgänge auf die künftige Erschließung ab und planen die Begrünung so, dass sie zur Siedlungsseite als gestalteter Grünzug wirkt; welche Pflanzengesellschaften sich eignen und wie sich die Vegetation entwickelt, beschreibt die Übersicht unserer begrünten Lärmschutzwände. Die Bepflanzung am Wandfuß nutzt natürlichen Niederschlag, eine Bewässerung muss die Gemeinde weder bauen noch betreiben. Mit der RAU Klimawand R3 lässt sich der kommunale Klimabeitrag belegen – ihr Climate Handprint ist mit KlimAktiv-geprüfter CO2-Bilanzierung hinterlegt. In Pfaffenhofen an der Ilm haben wir gezeigt, wie Durchgänge funktionieren, die dortige Klimawand-Anlage umfasst zwei integrierte Lärmschutztüren. Nach Fertigstellung übernehmen unsere Servicekolonnen auf Wunsch die Unterhaltung der Vegetation im kommunalen Turnus.

FAQs:

Begrünte Systeme erscheinen als bewachsener Saum, RAU Alpin bietet zusätzlich Natursteinkorb-Optik mit monolithischem Sandkern. Die Gestaltung wird auf die Umgebung abgestimmt.

Je nach Vorhaben im Planfeststellungs- oder Bebauungsplanverfahren. Wir liefern die planerischen Unterlagen für beide Wege zu.

In der Regel ja – unsere Systeme werden mit vor Ort gewonnenen Böden und mineralischen Rohstoffen befüllt.

Am besten gemeinsam mit der Trassen- und Bauleitplanung, solange Flächen für die Wand frei sind. Nachträgliche Lösungen kosten Spielraum.

Ja, Türen und Öffnungen lassen sich integrieren; in Pfaffenhofen an der Ilm wurden zwei Lärmschutztüren umgesetzt.

Unsere Systeme sind hochabsorbierend und nehmen die Schallenergie auf, statt sie umzulenken.

Die extensive Bepflanzung ist pflegearm und bewässerungsfrei; auf Wunsch übernehmen unsere Servicekolonnen die Unterhaltung.

Länge, Höhe, Gründung und Geländeverlauf sind die wesentlichen Größen. Belastbare Werte liefert die projektbezogene Planung.

Ja, geeignete, besonnte Wandabschnitte können mit integrierten Solarpanels ausgeführt werden.

Wir arbeiten deutschlandweit mit Schwerpunkt Süddeutschland sowie in Österreich, der Schweiz und Südtirol.