Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Wien wächst – und mit ihm der Verkehrslärm. Wer entlang der Südosttangente A23, an der S-Bahn-Stammstrecke oder in der Einflugschneise des Flughafens Wien-Schwechat wohnt oder arbeitet, kennt das Problem aus dem Alltag. Auch in den dichter werdenden Stadtentwicklungsgebieten zwischen Donaustadt, Floridsdorf und Favoriten rückt der Lärmschutz zunehmend in den Vordergrund von Bauprojekten – die Seestadt Aspern, das Nordbahnviertel oder die Quartiere rund um den neuen Hauptbahnhof sind hierfür Beispiele. Wir bei RAU.bayern liefern Lärmschutzwände aus dem Allgäu nach Wien – an private Bauherren, Wohnbauträger, Gewerbebetriebe und kommunale Auftraggeber. Unser Schwerpunkt liegt auf begrünten Lärmschutzsystemen, die den akustischen Nutzen mit ökologischem Mehrwert verbinden – ein Punkt, der gerade in einer Stadt mit ambitionierten Klima- und Begrünungszielen wie Wien Gewicht bekommt. Wir beraten Sie persönlich, vom ersten Gespräch bis zur Montage vor Ort, und nehmen uns Zeit, Ihre Situation zu verstehen: Welcher Lärm trifft Sie, aus welcher Richtung, in welcher Frequenz? Wann ist der Pegel besonders hoch – tagsüber durch den Berufsverkehr oder nachts durch Güterzüge auf der Donauländebahn? Erst aus diesen Antworten entwickeln wir ein passendes System, statt eine Standardlösung zu verkaufen. So wird aus einer Lärmschutzwand kein technisches Bauteil, sondern eine konkrete Antwort auf Ihre Wohn- oder Arbeitssituation.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Lärmschutz in der wachsenden Donaumetropole – worauf es in Wien ankommt

Wien ist eine Stadt, in der sich Verkehrsadern, Wohnbau und Naherholung auf engem Raum überlagern. Die A23 zählt zu den meistbefahrenen Autobahnstrecken Österreichs und schneidet zwischen Inzersdorf und Kaisermühlen direkt durch dicht besiedeltes Gebiet. An der S-Bahn-Stammstrecke vom Praterstern bis Meidling fährt rund um die Uhr Verkehr. Hinzu kommen Straßenbahn- und Buslinien, die Verkehrsfrequenz im Gürtelbereich und nicht zuletzt der Flugverkehr im Süden der Stadt.

In dieser Gemengelage funktioniert Lärmschutz nur dann gut, wenn er auf die konkrete Situation abgestimmt ist. Ein freistehendes Einfamilienhaus in Stammersdorf hat andere Anforderungen als ein Innenhof in der Leopoldstadt oder eine neue Wohnanlage in der Seestadt Aspern. Unterschiedlich sind nicht nur die Schallpegel, sondern auch die zulässigen Bauhöhen, die Untergrundverhältnisse und die optischen Vorgaben durch die Bauträger oder die Stadt Wien.

Wer Lärmschutz in Wien plant, hat es deshalb selten mit einer reinen Akustikfrage zu tun, sondern immer auch mit Stadtplanung, Verkehrsführung und Nachbarschaftsinteressen. Wir besprechen mit Ihnen deshalb zuerst die Ist-Situation. Welche Lärmquelle dominiert – Straße, Bahn, Gewerbe? Wie hoch darf die Wand werden, wie weit reicht der Platz, gibt es Auflagen aus dem Bebauungsplan? Erst danach geht es um Materialien und Systeme. RAU-Lärmschutzwände lassen sich modular planen und an unterschiedliche Höhen, Längen und Geländesituationen anpassen. Gerade bei längeren Strecken entlang von Straßenfluchten in Wien zahlt sich die modulare Bauweise aus: Erweiterungen oder spätere Anpassungen sind ohne Komplettumbau möglich. Das ist auch wirtschaftlich relevant, weil viele Wiener Bauvorhaben in Etappen umgesetzt werden – etwa wenn ein Grundstück erst teilweise bebaut wird und der vollständige Lärmschutz später ergänzt werden soll.

Galerie:

Anfahrt und Lieferung von Kaufbeuren nach Wien

Die Strecke von unserem Standort in Kaufbeuren nach Wien beträgt rund 600 Kilometer und führt über die A7, die A8 in Richtung München und Salzburg, dort weiter über die A1 Westautobahn quer durch Oberösterreich, Niederösterreich und schließlich in die Bundeshauptstadt. Mit dem Lkw ist die Strecke in etwa sechs bis sieben Stunden zu fahren, je nach Verkehrslage und Beladung. Wir planen Anlieferungen nach Wien meist in größeren Tranchen, um Logistikkosten und Aufwand für Sie überschaubar zu halten.

Bei größeren Projekten – etwa Wohnbauten in Aspern, Lärmschutzmaßnahmen entlang von Gewerbegebieten in Liesing oder Sanierungen in den Stadtrandlagen – stimmen wir die Anlieferung eng mit dem Baustellenablauf ab. Das betrifft die Anlieferzeitfenster, die in Wien je nach Bezirk und Lage stark variieren, ebenso wie die Erreichbarkeit für Sattelzüge. Engere Innenstadtlagen erreichen wir mit kleineren Fahrzeugen oder über Zwischenlager im Speckgürtel.

Auch die Montage planen wir gemeinsam mit Ihnen oder Ihrem Bauunternehmen vor Ort. Bei größeren Aufträgen kommen unsere Monteure direkt aus Bayern nach Wien; bei kleineren Aufträgen arbeiten wir mit verlässlichen Partnerbetrieben in der Region zusammen. Für Sie heißt das: Sie haben einen Ansprechpartner, der das System kennt – und vor Ort einen Betrieb, der schnell reagieren kann, wenn doch einmal etwas nachzubessern ist. Diese Mischung aus Herstellerverantwortung und regionaler Umsetzung hat sich aus unserer Erfahrung als die belastbarste Konstellation für österreichische Aufträge erwiesen. Wir holen Sie nicht aus dem Verkaufsbüro ab, sondern aus der konkreten Bausituation heraus – das spart auf beiden Seiten Zeit und Missverständnisse.

FAQs:

Die wirksame Höhe hängt vor allem davon ab, wo die Lärmquelle liegt und wo Sie geschützt werden möchten. Als grobe Orientierung: An Hauptstraßen wie der A23 oder der Wiener Außenring Schnellstraße A21 wirken Wände erst ab etwa 3 bis 4 Metern Höhe deutlich; im innerstädtischen Wohnumfeld – etwa entlang einer Bezirksstraße in Hietzing oder Penzing – können 2 bis 2,5 Meter bereits spürbar Entlastung bringen, wenn die Geometrie passt. Wir messen oder schätzen den Ist-Pegel und rechnen die wahrscheinliche Wirkung verschiedener Höhen durch, bevor Sie sich festlegen müssen.

Das hängt von Höhe, Lage und Bezirk ab. In Wien gilt die Wiener Bauordnung; Wände bis etwa 1,5 Metern Höhe sind in vielen Fällen bewilligungsfrei, höhere Konstruktionen werden meist anzeige- oder bewilligungspflichtig. Hinzu kommen mögliche Vorgaben aus dem Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Ihres Bezirks. Wir empfehlen, frühzeitig mit der Magistratsabteilung 37 (Baupolizei) oder Ihrem Architekten zu sprechen. Wir liefern Ihnen die technischen Unterlagen, die Sie für ein Verfahren benötigen, in aufbereiteter Form.

Schienenlärm hat ein anderes Frequenzspektrum als Straßenlärm – tiefer, oft impulshafter, mit Quietsch- und Rollgeräuschen. Unsere Lärmschutzwände sind so konstruiert, dass sie ein breites Frequenzband absorbieren, nicht nur reflektieren. Gegen den Lärm der S-Bahn-Stammstrecke oder der Schnellbahnlinien S2, S3 oder S7 lassen sich je nach Höhe und Aufstellung Pegelminderungen von 8 bis 15 Dezibel am Immissionsort erreichen. Bei dauerhafter Belastung ist das ein deutlicher Unterschied im Alltagserleben.

Ja, sofern die Pflanzenauswahl zum pannonischen Klima passt. Wien hat heiße, oft trockene Sommer und kalte Winter – das ist ein Klimabereich, der eine bewusste Bepflanzung verlangt. Wir setzen auf trockenheitsverträgliche Stauden, Kletterpflanzen und Gehölze, die mit Hitzeperioden umgehen können, und planen meist eine integrierte Tropfbewässerung. In den ersten zwei Jahren ist der Pflegeaufwand etwas höher, danach pendeln sich die Bestände ein. Wir besprechen mit Ihnen, welche Variante zu Ihrem Standort und Ihrem Pflegebudget passt.

Vom Auftrag bis zur Anlieferung rechnen wir in der Regel mit vier bis acht Wochen, abhängig von Auftragsumfang, gewähltem System und Auslastung. Die reine Transportzeit ab Werk beträgt einen Arbeitstag. Bei dringenden Projekten sprechen wir die Logistik individuell ab – etwa wenn ein Bauträger in der Seestadt Aspern einen verbindlichen Fertigstellungstermin hat. Wir geben Ihnen einen verbindlichen Liefertermin, sobald die Planung steht.

In den meisten Fällen ja. Entlang der ASFINAG-Strecken in und um Wien stehen bereits viele Lärmschutzwände in unterschiedlichen Bauweisen. Wenn Sie ergänzen oder ein Stück Privatgrund schützen möchten, lässt sich unser System anschließend planen – entweder mit eigenständiger Gründung oder mit Anbindung an bestehende Strukturen. Voraussetzung ist eine kurze Begehung vor Ort oder zumindest aussagekräftige Fotos und Maße. Daraus entwickeln wir einen Anschlussdetailplan.