Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Innsbruck liegt im Inntal-Trichter zwischen Karwendel und Tuxer Alpen – eine Topografie, die die Stadt zwischen Bergketten einklemmt und akustisch besondere Eigenschaften erzeugt. Schall wird in dieser Tallage länger gehalten und kann sich entlang der Talachse weit ausbreiten. Hinzu kommt die akustisch dominante Lage am Brenner-Korridor: Die A12 Inntalautobahn führt durch das Stadtgebiet, die A13 Brennerautobahn beginnt im Süden und ist die zentrale Transitachse zwischen Nordeuropa und Italien. Wer in Pradl, Reichenau oder Hötting wohnt, kennt die Mischung aus Autobahn-, Bahn- und innerstädtischem Verkehrslärm. In den höher gelegenen Stadtteilen wie Igls, Aldrans oder Mutters überwiegt der direkte Verkehrslärm aus dem Tal. Wir bei RAU.bayern liefern Lärmschutzwände aus dem Allgäu nach Innsbruck und ins Tiroler Umland – an private Bauherren, Wohnbauträger, Gewerbebetriebe, Hotellerie und kommunale Auftraggeber. Unser Schwerpunkt sind begrünte Lärmschutzsysteme, die mehr leisten als reine Schalldämpfung: Sie passen optisch besser in das alpine Landschaftsbild und bringen Vegetation in die Stadt. Wir beraten Sie persönlich vor Ort, prüfen Topografie und Lärmsituation und entwickeln daraus einen Vorschlag, der wirklich zur Lage passt.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Brenner-Transit und Inntal-Topografie – Innsbrucks akustische Besonderheit

Wenige Städte Europas haben eine ähnliche Lärmsituation wie Innsbruck. Die Stadt liegt in einem Talkessel, der Schall einfängt; die A13 Brennerautobahn ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Europas, mit einem Schwerverkehrsanteil, der in der Hauptsaison besonders hoch ist. Die A12 Inntalautobahn führt im Norden parallel zum Inn durch das Stadtgebiet, und der Bahnknoten Innsbruck Hauptbahnhof ist ein zentraler Punkt im transalpinen Schienenverkehr.

Die Tallage hat zwei akustische Konsequenzen. Erstens wird Schall in Inversionswetterlagen – die im Inntal häufig sind – nicht nach oben abgeleitet, sondern bleibt im Talgrund. Zweitens werden die Talhänge zu natürlichen Reflektoren, die den Lärm in tiefer gelegene Wohngebiete zurückwerfen. Beides bedeutet, dass eine reine Standardlösung in Innsbruck oft nicht ausreicht.

Unsere RAU-Systeme sind darauf ausgelegt, ein breites Frequenzspektrum zu absorbieren – nicht zu reflektieren. Das ist in Innsbruck besonders wichtig, weil reflektierende Wände den Schall ungewollt in andere Wohngebiete lenken können. Für Standorte in direkter A13- oder A12-Nähe – etwa in Wilten, Pradl oder am Inn entlang – reden wir typischerweise über Wandhöhen zwischen 4 und 5 Metern. Für innerstädtische Lagen entlang der Hauptverkehrsachsen reichen oft zwei bis drei Meter, sofern die Wand strategisch positioniert ist.

Für höher gelegene Standorte am Talhang – Hötting, Mühlau, Arzl – kommt die spezifische Topografie hinzu. Hier helfen oft niedrigere, aber strategisch platzierte Wände in Kombination mit baulichen Maßnahmen am Gebäude selbst. Wir prüfen die Situation vor Ort, sprechen über die zu erwartenden Wirkungen, und nennen auch die Grenzen ehrlich. Manchmal ist die Wand allein nicht ausreichend, sondern muss mit ergänzenden Maßnahmen kombiniert werden.

Galerie:

Anfahrt nach Innsbruck – die direkte Allgäu-Route über den Fernpass

Von Kaufbeuren nach Innsbruck sind es rund 140 Kilometer. Die direkte Strecke führt über die B16 und B17 nach Füssen, dann über Reutte und den Fernpass nach Imst und auf die A12 Inntalautobahn. Alternativ läuft eine längere Route über München und die A95/A93 über Garmisch-Partenkirchen. Mit dem Lkw sind beide Routen in etwa anderthalb bis zwei Stunden zu fahren – Innsbruck ist damit eine der für uns nächstgelegenen österreichischen Großstädte. Anlieferungen lassen sich kurzfristig und tagesaktuell planen.

In Innsbruck selbst sind die A12-Anschlussstellen Innsbruck-Mitte, Innsbruck-Ost und Innsbruck-West die wichtigsten Zugänge ins Stadtgebiet. Für Adressen am südlichen Stadtrand oder im Mittelgebirge nutzen wir die A13-Anschlussstellen. Innerstädtische Adressen, etwa in der Altstadt oder in den engen Straßen rund um das Goldene Dachl, erreichen wir mit kleineren Fahrzeugen und gegebenenfalls mit Anlieferungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Im Olympiagelände und in den Sportstättenbereichen am Bergisel stimmen wir die Logistik mit den jeweiligen Verantwortlichen ab.

Für die Montage haben wir in Tirol Partnerbetriebe, die mit den alpinen Bedingungen, mit der Tiroler Bauordnung und mit der oft eingeschränkten Zugänglichkeit von Bergbaustellen vertraut sind. Bei kleineren Projekten kommen wir mit eigenen Monteuren aus dem Allgäu – die kurze Anfahrtszeit erlaubt das oft sogar tagesgleich. Bei größeren Aufträgen, etwa Schallschutzbauten entlang der A13 oder in Tiroler Gewerbegebieten, stimmen wir uns mit lokalen Bauunternehmen ab. Sie haben durchgehend einen Ansprechpartner bei RAU.bayern, der das System kennt und das Projekt von der Planung bis zur Inbetriebnahme begleitet. Die Nähe zwischen Kaufbeuren und Innsbruck ist ein praktischer Vorteil, der sich auch bei späterem Servicebedarf auszahlt.

FAQs:

Der Schwerverkehr über den Brenner erzeugt vor allem niederfrequenten Lärm, oft mit zusätzlichen Impulsen durch Bergauf- und Bergabfahrten. Eine korrekt dimensionierte Lärmschutzwand zwischen 4 und 5 Metern Höhe, mit absorbierender Oberfläche, kann den Pegel am Immissionsort um 10 bis 15 Dezibel mindern. Bei dauerhafter Belastung – und die ist am Brenner gegeben – ist das ein deutlicher Unterschied im Alltagserleben. Wir prüfen vor Ort, ob ASFINAG-Schutzbauten an Ihrer Stelle bereits wirken oder ob eine eigene Wand notwendig ist.

In Tirol gilt die Tiroler Bauordnung. Wände bis etwa 2 Metern Höhe sind in vielen Fällen meldepflichtig, höhere Konstruktionen werden bewilligungspflichtig. Hinzu kommen oft Vorgaben aus dem örtlichen Bebauungsplan und – bei sichtbaren Lagen – aus dem Tiroler Naturschutzrecht und der Tiroler Bauordnung in Bezug auf das Landschaftsbild. In der Innsbrucker Innenstadt gibt es zusätzliche gestalterische Auflagen. Wir empfehlen frühzeitige Abstimmung mit der zuständigen Baubehörde und liefern Ihnen die technischen Unterlagen aufbereitet.

Innsbruck selbst liegt im Talboden, dort sind Lawinenlasten in der Regel nicht relevant. Für Standorte in höheren Lagen – etwa in Igls, Mutters oder den Skigebieten der Umgebung – berücksichtigen wir die örtlich gültigen Schneelasten gemäß den österreichischen Normen. Bei Lawinenrisiko ist eine reine Lärmschutzwand allein keine ausreichende Schutzeinrichtung; in solchen Fällen sprechen wir mit Ihnen über kombinierte Lösungen mit Lawinenverbauern oder anderen ergänzenden Maßnahmen. Statisch sind unsere Wände auf die für die jeweilige Lage relevanten Lasten berechnet.

Ja. Die Innsbrucker Sonneneinstrahlung ist – gerade im Sommer und bei klarer Höhenluft – intensiv, was die Bepflanzung herausfordert. Wir wählen für Tiroler Standorte trocken- und sonnenliebende Pflanzen, ergänzt um schattenverträgliche Arten für die wandnahen Bereiche. Eine integrierte Bewässerung ist in der Regel sinnvoll, weil sie Trockenphasen abfedert. In den ersten beiden Jahren ist der Pflegeaufwand etwas höher, danach pendeln sich die Bestände ein. Wir besprechen die Pflanzenwahl auf Ihre konkrete Lage hin – Hangneigung, Himmelsrichtung, Beschattung.

Grundsätzlich ja, sofern die Witterung Fundament- und Montagearbeiten zulässt. In schneereichen Wintern sprechen praktische Gründe dafür, die Hauptarbeiten in den Frühling oder Herbst zu verlegen. Bei Industrieaufträgen oder Termindruck können wir mit beheizten Fundamenten oder vormontierten Elementen auch im Winter arbeiten. Begrünte Bestandteile pflanzen wir in der Regel im Frühjahr oder Herbst, weil Pflanzen dann am besten anwachsen. Wir planen die Etappen mit Ihnen gemeinsam ab, damit die Wand zur richtigen Zeit ihre Wirkung entfaltet.

Hanglagen sind etwas aufwändiger als ebene Standorte, weil das Fundament gestaffelt oder mit zusätzlichen Stützelementen ausgeführt werden muss. Als grobe Orientierung: Eine begrünte absorbierende Wand am Hang kostet je nach Höhe und Länge im Bereich eines mittleren bis höheren dreistelligen Eurobetrags pro Laufmeter, plus Fundament und Montage. Bei besonders steilen Lagen oder schwerer Zugänglichkeit kommen Logistikkosten hinzu. Wir erstellen Ihnen nach einem Vor-Ort-Termin ein konkretes Angebot, in dem alle Posten transparent aufgelistet sind.