Für BESS-Anlagen nach TA Lärm eignet sich eine hochabsorbierende, begrünte Lärmschutzwand, die RAU.bayern aus Kaufbeuren als RAU Bess Lärmschutzsystem plant und baut. Die Systemwahl zwischen RAU Klimawand R3 und RAU Rock Extensiv richtet sich nach Immissionsrichtwert, Wandhöhe und Platz. Wir beginnen jede Auslegung mit dem Gebietstyp am Immissionsort, weil die TA Lärm dort den zulässigen Beurteilungspegel festlegt. Daraus leiten wir Höhe, Länge und Lage der Wand ab. Beide Systeme sind hochabsorbierend, werden am Wandfuß ohne Bewässerung begrünt und mit vor Ort gewonnenen Böden befüllt. Die Klimawand R3 bringt einen Climate Handprint mit, die Rock Extensiv lässt sich ab 13 cm Minimalbreite setzen.

Welche Kriterien entscheiden zwischen RAU Klimawand R3 und RAU Rock Extensiv?
Zwischen RAU Klimawand R3 und RAU Rock Extensiv entscheiden bei BESS-Anlagen vor allem der verfügbare Platz, die geforderte Wandhöhe und die gewünschte ökologische Wirkung. Die RAU Rock Extensiv kommt mit 13 cm Minimalbreite aus und eignet sich damit für Speicherstandorte, bei denen die Containerreihen dicht an der Grundstücksgrenze stehen oder ein Wartungsweg zwischen Wand und Container frei bleiben muss. Die RAU Klimawand R3 wählen wir, wenn ein Projektentwickler neben dem Schallschutz eine dokumentierte Klimabilanz braucht, etwa für die Unterlagen gegenüber Gemeinde und Nachbarschaft. Für sie liegt ein Climate Handprint vor; unsere CO2-Bilanzierung ist zusätzlich von KlimAktiv geprüft. Beide Wände sind hochabsorbierend und mindern damit Reflexionen zwischen Wandfläche und Containerwand. Die Begrünung am Wandfuß nutzt den natürlichen Niederschlag und kommt ohne Bewässerungsanlage aus, was den Betrieb einer unbemannten Speicheranlage vereinfacht. Welche Bauhöhen und Wandaufbauten im Detail zur Verfügung stehen, zeigt die Systemübersicht unserer begrünten Lärmschutzwände. In der Planung übernehmen wir Ausschreibungstext, Ausführungsplan und Bepflanzungsplan, damit die gewählte Wand direkt in den Bauantrag einfließen kann.
Wie fließt der Immissionsrichtwert in die Wandauslegung ein?
Der Immissionsrichtwert der TA Lärm fließt in die Wandauslegung ein, indem er die zulässige Belastung am nächstgelegenen Wohnhaus vorgibt und damit festlegt, wie viel Abschirmung die Wand leisten muss. Wir arbeiten dazu mit dem Schallgutachten des Betreibers. Der Gutachter rechnet die Schallquellen der Speicheranlage, also Kühlsysteme, Wechselrichter und Transformatoren, gegen den Richtwert und benennt Höhe, Länge und Lage der erforderlichen Abschirmung. Diese Geometrie übersetzen wir in einen konkreten Wandverlauf, prüfen Fundamentierung und Anschlüsse an Zaunanlagen und liefern Ausführungsplan sowie Ausschreibungstext. Liegt die Anlage in einem Gewerbegebiet mit angrenzendem allgemeinen Wohngebiet, ist in der Regel der Nachtwert von 40 dB(A) am Wohnhaus maßgebend, weil Batteriespeicher rund um die Uhr laden und entladen. Die Wandhöhe orientiert sich dann an der Sichtlinie zwischen den Lüfteröffnungen der Container und dem Immissionsort. Für Höhenanpassungen im Gelände verweisen wir auf unsere Klimawand in Fehraltorf, die vor Ort mit Höhen von 3,30 bis 5,00 m gebaut wurde. Nach der Montage durch unsere Servicekolonnen übergeben wir die Ausführungsunterlagen, damit der Gutachter die gebaute Wand in der Nachweisführung ansetzen kann.









