Kundenparkplätze von Supermärkten und Einkaufszentren erzeugen ein Geräuschmosaik aus Türenschlagen, Einkaufswagen, Motorstarts und Anlieferverkehr – einzeln unauffällig, in Summe ein Dauerthema an der Grenze zur Wohnbebauung. Früh beginnende Anlieferung und späte Kundenfrequenz dehnen die kritischen Zeiten zusätzlich aus. Wir fassen Parkflächen, Einkaufswagenboxen und Anlieferzonen mit begrünten, hochabsorbierenden Lärmschutzwänden ein, die den Schall aufnehmen und das Grundstück zugleich grün rahmen. Die Bepflanzung am Wandfuß bindet Feinstaub des Parkverkehrs und kommt dauerhaft ohne Bewässerung aus. Von Kaufbeuren aus planen, fertigen und montieren wir die Anlagen – für Einzelmärkte ebenso wie für Handelsketten mit mehreren Standorten.

Türenschlagen, Einkaufswagen, Anlieferung – Summenlärm an der Grenze
Impulsgeräusche wie Türenschlagen und das Rattern von Einkaufswagen prägen die Beschwerdelage an Handelsstandorten stärker, als der mittlere Pegel vermuten lässt. Beurteilt wird nach TA Lärm die Gesamtsituation an den maßgeblichen Immissionsorten, sodass Parkverkehr, Einkaufswagenboxen und Anlieferung zusammen betrachtet werden müssen. Wandstellungen entlang der Grundstücksgrenze zur Wohnbebauung und um die Anlieferzone senken die Pegel dort, wo Widerstände gegen Erweiterungen oder längere Öffnungszeiten entstehen. Handelsimmobilien leben zugleich von ihrer Außenwirkung, weshalb wir die Wandflächen konsequent begrünen; welche Pflanzen sich eignen und wie sich die Begrünung über die Jahre entwickelt, beschreibt unsere Übersicht der begrünten Lärmschutzsysteme. Die Systeme werden in der Regel mit vor Ort gewonnenen Böden und mineralischen Rohstoffen befüllt und bleiben damit volumenbeständig und langlebig, auch bei dichtem Parkverkehr entlang der Wand. Anfahrschutz an Stellplatzreihen und Sichtbeziehungen für Fußgänger fließen in die Trassenplanung ein, ebenso die Wege der Einkaufswagen zwischen Boxen und Eingang. Auch die Beleuchtung des Parkplatzes wird bei der Trassenlage berücksichtigt, damit keine dunklen Ecken entstehen.
Grüner Rahmen für Handelsstandorte
Handelsunternehmen berichten über Nachhaltigkeit, und das eigene Grundstück macht diese Haltung für Kunden unmittelbar erlebbar. Eine ökologische Lärmschutzwand aus dem RAU-System verbindet die akustische Entlastung der Nachbarschaft mit Feinstaubbindung und einem begrünten Erscheinungsbild zur Straße. Die RAU Klimawand R3 verfügt über einen Climate Handprint, dessen CO2-Bilanzierung durch KlimAktiv geprüft wurde – die Emissionen aus Rohware, Produktion, Transport und Bau werden nach wenigen Jahren durch die von der Begrünung gebundenen Emissionen überstiegen. Auf knapp geschnittenen Grundstücken sichert RAU Rock Extensiv mit 13 cm Minimalbreite die Wandtrasse, ohne Stellplätze zu kosten. Filialisten profitieren von wiederholbaren Details über mehrere Standorte hinweg, vom Ausschreibungstext bis zur Bepflanzungsplanung, die wir vollständig zuliefern. Nach der Fertigstellung übernehmen unsere Servicekolonnen auf Wunsch die Pflege im Turnus der Außenanlagen; die pflege- und wartungsarme Extensiv-Bauweise hält die Betriebskosten der Wand niedrig. Errichtet wird komplett durch RAU oder als Bausatz für den Rahmenpartner des Betreibers – je nachdem, wie der Standort organisiert ist.









