Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Wechselrichter und Trafos bei BESS-Anlagen schirmt man gegen Schallemissionen ab, indem eine hochabsorbierende Lärmschutzwand unmittelbar an den Aggregaten steht und die tonalen Anteile der Wechselrichter sowie das Brummen der Transformatoren unterbricht. RAU.bayern setzt dafür das RAU Bess Lärmschutzsystem direkt am Wechselrichter- und Trafofeld ein. Wechselrichter erzeugen neben dem Lüftergeräusch Töne aus der Schaltfrequenz, die von Anwohnern als störend wahrgenommen werden und nach TA Lärm mit einem Zuschlag für Tonhaltigkeit bewertet werden können. Transformatoren tragen ein tieffrequentes Brummen bei. Wir stellen die Wand so, dass beide Quellen abgeschirmt werden, ohne die Kühlluft der Aggregate zu behindern. Die Begrünung am Wandfuß kommt ohne Bewässerung aus, bei engen Trafofeldern setzen wir die RAU Rock Extensiv mit 13 cm Minimalbreite ein.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Warum sind tonale Geräusche von Wechselrichtern akustisch kritisch?

Tonale Geräusche von Wechselrichtern sind akustisch kritisch, weil einzelne hervortretende Töne aus der Schaltfrequenz auch bei niedrigem Gesamtpegel gut hörbar bleiben und die TA Lärm für tonhaltige Geräusche einen Zuschlag auf den Beurteilungspegel vorsieht. Für den Betreiber eines Batteriespeichers bedeutet das, dass der Immissionsrichtwert am Wohnhaus schneller erreicht wird, als es der reine Lüfterpegel vermuten lässt. Eine Lärmschutzwand mindert diese Anteile, wenn sie die direkte Ausbreitung vom Wechselrichter zum Immissionsort unterbricht und die Schallenergie an ihrer Oberfläche aufnimmt statt zurückwirft. Unsere hochabsorbierenden Wandsysteme sind dafür ausgelegt; eine reflektierende Wand würde die Töne auf die gegenüberliegende Containerwand lenken und an anderer Stelle austreten lassen. Wir positionieren den Wandabschnitt deshalb so nah am Wechselrichterfeld, wie es Wartung und Kühlluftführung zulassen, und ziehen ihn seitlich über das Feld hinaus, damit keine Beugung um die Wandenden entsteht. Welche Systemvarianten dafür in Frage kommen, zeigt unsere Übersicht der Lärmschutzsysteme von RAU.bayern. Für die Bewertung der Tonhaltigkeit bleibt das Schallgutachten des Betreibers maßgeblich; wir liefern die Wandgeometrie, die der Gutachter in seiner Prognose ansetzt.

Galerie:

Wo sollte die Wand am Transformator und Wechselrichterfeld stehen?

Die Wand sollte am Transformator- und Wechselrichterfeld auf der Seite stehen, die dem nächstgelegenen Immissionsort zugewandt ist, und dabei so dicht an den Aggregaten wie möglich, weil Abschirmung nahe an der Quelle mit geringerer Wandhöhe auskommt. Bei Transformatoren kommt hinzu, dass ihr Brummen tieffrequente Anteile hat, die um Wandenden und über Wandkronen gebeugt werden; deshalb planen wir den Abschnitt am Trafo höher und seitlich länger als am Containerfeld. Zugleich muss die Wand den Wartungszugang für Trafo und Wechselrichter freihalten und die Kühlluft der Aggregate nicht anstauen. Wir lösen das mit versetzten Wandabschnitten oder integrierten Lärmschutztüren, wie wir sie in Pfaffenhofen an der Ilm in eine Klimawand-Anlage eingebaut haben. Für schmale Streifen zwischen Trafostation und Grundstücksgrenze eignet sich die RAU Rock Extensiv mit 13 cm Minimalbreite. Die Begrünung am Wandfuß wächst ohne Bewässerung, der Wandkörper wird mit vor Ort gewonnenen Böden befüllt und bleibt volumenbeständig. Bestehende Trafostationen mit alter Umzäunung lassen sich unter Nutzung vorhandener Trägerstrukturen nachrüsten; hierfür setzen wir das System RAU Sanierung ein, dessen Montage unsere Servicekolonnen übernehmen.

FAQs:

Lüftergeräusch aus der Kühlung sowie tonale Anteile aus der Schaltfrequenz; letztere werden nach TA Lärm mit einem Zuschlag für Tonhaltigkeit bewertet.

Sie mindert den Luftschall des Trafos, wenn sie hoch genug ist und dicht an der Quelle steht; tieffrequente Anteile erfordern seitlich verlängerte Wandabschnitte.

Nein, wir planen Abstand und Wandöffnungen so, dass Ansaug- und Ausblasseiten der Aggregate frei bleiben und keine Wärme angestaut wird.

Ja, mit RAU Sanierung nutzen wir vorhandene Trägerstrukturen wie Zaunpfosten und ergänzen begrünte, hochabsorbierende Wandelemente.

Über versetzte Wandabschnitte oder integrierte Lärmschutztüren, wie wir sie in Pfaffenhofen an der Ilm in eine Klimawand-Anlage eingebaut haben.

In den meisten Fällen ja, weil die RAU Rock Extensiv ab 13 cm Minimalbreite installiert werden kann.

Der Schallgutachter des Betreibers im Rahmen der Prognose nach TA Lärm; wir liefern ihm die Wandgeometrie und die Absorptionseigenschaft des Systems.

Nein, die Extensiv-Begrünung am Wandfuß nutzt den natürlichen Niederschlag und ist pflegearm; Sichtprüfungen übernehmen unsere Servicekolonnen.

Ja, die RAU Photovoltaik trägt Solarpanels auf einer begrünbaren Lärmschutzwand; am Wechselrichterfeld liegt der Einspeisepunkt in unmittelbarer Nähe.

In Deutschland mit Schwerpunkt Bayern und Süddeutschland, in der Schweiz und auf Mallorca; Planung und Montage erfolgen von Kaufbeuren aus.