Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Salzburg ist eine Stadt mit zwei Gesichtern. Da ist die UNESCO-Welterbe-Altstadt mit Festung, Mozarthaus, Getreidegasse und den vom Festspielsommer geprägten Wochen, in denen die Stadt aus allen Nähten platzt. Und da ist die Salzburger Verkehrswirklichkeit: Die A1 Westautobahn endet hier, die A10 Tauernautobahn beginnt, und der Salzburger Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Knoten zwischen Mitteleuropa und dem südlichen Alpenraum. Wer in Liefering, Schallmoos oder Aigen wohnt, kennt die Belastung durch Schwerverkehr; wer in den Vororten am Salzachufer lebt, hat oft mit innerstädtischem Stau, Bahnverkehr und saisonalen Spitzen zu tun. Wir bei RAU.bayern liefern Lärmschutzwände aus dem Allgäu nach Salzburg – an private Bauherren, Wohnbauträger, Gewerbebetriebe, Hotellerie und kommunale Auftraggeber. Unser Schwerpunkt sind begrünte Lärmschutzsysteme, die akustische Wirkung mit ökologischem und gestalterischem Mehrwert verbinden. Gerade in einer Stadt, in der die Optik baulicher Eingriffe stark beachtet wird, sind begrünte Wände oft die Lösung, die Genehmigungspraxis, Anrainer und Bauherren gleichermaßen überzeugt. Wir beraten Sie persönlich vor Ort und entwickeln daraus einen Vorschlag, der zur konkreten Lage passt.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Lärmschutz an der Autobahn-Schnittstelle Salzburg – Knoten zweier Hauptachsen

Salzburg ist der Punkt, an dem die A1 Westautobahn aus Wien und Linz auf die A10 Tauernautobahn Richtung Süden trifft. Der durchgehende Schwerverkehr Richtung Slowenien, Italien und in den Süden Österreichs konzentriert sich hier. Hinzu kommt der innerösterreichische und grenzüberschreitende Bahnverkehr über den Salzburger Hauptbahnhof sowie der Flughafen Salzburg im Westen der Stadt. In Spitzenzeiten – Ferien, Festspielsommer, Wochenenden im Winter mit Skiverkehr – wird die akustische Belastung in den nahen Wohngebieten spürbar.

Die Lärmsituation unterscheidet sich stark je nach Stadtteil. In Liefering und Itzling, in direkter Autobahnnähe, dominiert der Verkehrslärm der A1. Im Bereich Aigen, Parsch und Gnigl ist die Mischung aus Stadtverkehr, Bahn und gelegentlichem Fluglärm typisch. In Wals und Siezenheim am Stadtrand kommen oft Gewerbe und ankommender Pendlerverkehr hinzu. In den hochpreisigen Wohnlagen am Mönchsberg und Kapuzinerberg ist es paradoxerweise oft der innerstädtische Verkehrslärm, der die Wohnqualität beeinträchtigt, weil die Topografie den Schall einfängt.

Unsere RAU-Systeme passen sich diesen unterschiedlichen Lärmprofilen an. Für autobahnnahe Wohnstandorte empfehlen wir absorbierende Wände in Höhen zwischen 3,5 und 5 Metern, mit entsprechender Statik. Für innerstädtische Lagen reichen oft zwei bis drei Meter, wenn die Wand strategisch nah an der Lärmquelle steht. Für gewerbliche Anwendungen – etwa Schutz von Wohnbebauung vor angrenzenden Betrieben – planen wir spezifisch.

Hinzu kommt der Bahnverkehr am Salzburger Hauptbahnhof, der für Anrainer in Schallmoos und entlang der Bahnachse ein eigenes Lärmthema ist – mit nächtlichem Güterverkehr und Rangierbetrieb. Wir prüfen die Situation vor Ort, sprechen mit Ihnen über die Lärmquellen, die zeitlichen Belastungsspitzen und das gewünschte Schutzniveau. Erst danach geht es um Höhen, Materialien und konkrete Kosten – nicht umgekehrt.

Galerie:

Anfahrt nach Salzburg – die kurze Direktroute aus dem Allgäu

Von Kaufbeuren nach Salzburg sind es rund 200 Kilometer. Die Strecke führt über die A7 nach Norden, dann die A8 in Richtung München und direkt weiter bis zur Anschlussstelle Salzburg. Mit dem Lkw sind das in der Regel zwei bis zweieinhalb Stunden Fahrtzeit. Salzburg ist damit für uns die nach Innsbruck und Dornbirn am leichtesten erreichbare österreichische Großstadt – wir können tagesaktuell anliefern, in einigen Fällen sogar mit kurzer Vorlaufzeit auf Abruf.

In Salzburg sind die A1-Anschlussstellen Salzburg-Nord, Salzburg-Mitte und Salzburg-Süd die wichtigsten Zugänge ins Stadtgebiet. Für Lieferungen in den Süden, etwa Richtung Anif oder Hallein, nutzen wir die A10 Tauernautobahn. Innerstädtische Adressen erreichen wir mit Sattelzügen meist gut, nur in den engen Gassen rund um die Altstadt und am Mönchsberg arbeiten wir mit kleineren Fahrzeugen, mit Umladung oder mit Anlieferung außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Im Festspielsommer planen wir Anlieferungen bewusst außerhalb der Stoßzeiten, weil die Stadt dann zusätzlich belastet ist.

Für die Montage haben wir in Salzburg und im Salzburger Umland eingespielte Partnerbetriebe, die mit der lokalen Bauordnung, mit den Auflagen des Salzburger Welterbe-Status und mit den klimatischen und topografischen Bedingungen vertraut sind. Bei kleineren Projekten kommen wir mit eigenen Monteuren aus dem Allgäu – das geht aufgrund der kurzen Anfahrtszeit oft sogar tagesgleich. Bei größeren Aufträgen stimmen wir uns mit lokalen Bauunternehmen ab. Sie haben durchgehend einen Ansprechpartner bei RAU.bayern, der das System kennt und das Projekt von Anfang bis Ende betreut. Gerade die kurze Distanz zwischen unserem Standort und Salzburg sorgt dafür, dass Sie bei Servicebedarf nicht lange warten müssen.

FAQs:

An autobahnnahen Wohnstandorten reden wir in der Regel über Wandhöhen zwischen 3,5 und 5 Metern. Diese Höhe ist nötig, um den Schwerverkehrslärm wirksam abzufangen – Lkws strahlen Schall auch in höherer Lage ab, weil die Geräuschquelle nicht nur am Reifen, sondern auch am Motor und am Aufbau liegt. Eine Wand muss diese gesamte Sichtachse zwischen Lärmquelle und schutzwürdiger Wohnung blockieren. Wir prüfen vor Ort, ob bereits ASFINAG-Schutzwände vorhanden sind, an die wir anschließen, oder ob die Wand komplett auf Ihrem Grundstück steht. Beide Lösungen sind möglich.

Das Land Salzburg und einzelne Gemeinden unterstützen Lärmschutzmaßnahmen, vor allem dort, wo Bewohner durch Bundesstraßen, die A1 oder die A10 belastet sind. Auch im Bahnumfeld läuft viel über die ÖBB-Infrastruktur und ihre Anrainerschutzprogramme. Für rein private Schutzmaßnahmen ohne öffentliche Lärmquelle gibt es seltener direkte Förderungen, aber im Rahmen von Sanierungs- oder Energiepaketen kann der Schallschutz manchmal als Komponente einfließen. Wir bereiten Ihnen die technischen Unterlagen so auf, dass Sie damit unmittelbar einen Förderantrag stellen können.

Die Salzburger Bauordnung gilt für die Landeshauptstadt; je nach Wandhöhe und Lage ist eine Anzeige- oder Bewilligungspflicht zu erwarten. In den welterbenahen Bereichen kommen zusätzliche gestalterische Auflagen hinzu, die wir bei der Planung mitdenken. Wir empfehlen frühzeitige Abstimmung mit dem Amt für Stadtplanung und Verkehr und mit Ihrem Architekten. Aus der Erfahrung von Salzburger Projekten wissen wir, welche Gestaltungselemente die Genehmigung erleichtern – begrünte Oberflächen sind dabei meist ein klarer Pluspunkt.

Eine massive Betonwand wäre in vielen Salzburger Lagen tatsächlich problematisch – nicht nur ästhetisch, sondern auch im Genehmigungsverfahren. Begrünte Lärmschutzwände dagegen fügen sich gut ein und werden in vielen Verfahren bevorzugt behandelt, gerade in Sichtachsen zum Mönchsberg, zur Festung oder entlang der Salzach. Wir entwickeln Vorschläge für die Bepflanzung, die zur Umgebung passen – urbaner Gewerbestandort braucht andere Pflanzen als eine sensible Lage in Nähe denkmalgeschützter Bauten.

Ja, sehr gut. Für Hotellerie ist die Doppelfunktion aus Lärmschutz und Begrünung ein Argument für die Gästekomfort-Außendarstellung. Eine grüne Wand vor einer Terrasse, einer Wellness-Anlage oder einem Hotelgarten mindert Verkehrslärm und schafft gleichzeitig eine angenehme optische Umgebung. Wir planen Montagen in der Hotellerie typischerweise außerhalb der Hauptsaison – in den Wochen zwischen Festspielen und Skisaison – um den Betriebsablauf nicht zu stören.

Im Salzburger Klima – mit kalten, schneereichen Wintern und milden Sommern – ist der Wartungsbedarf moderat. In den ersten beiden Jahren ist Bewässerung in trockenen Phasen wichtig, danach pendelt sich die Bepflanzung auf einem stabilen Niveau ein. Wir empfehlen eine jährliche Sichtkontrolle und einen leichten Rückschnitt im Frühjahr. Wenn Sie das nicht selbst machen möchten, vermitteln wir Sie an einen Pflegepartner in der Region. Wichtig ist, das vor dem Projekt realistisch zu besprechen – wartungsfrei sind begrünte Wände nicht.