Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Linz ist anders – das gilt nicht nur für das städtische Selbstverständnis als UNESCO City of Media Arts, sondern auch für die Lärmkulisse. Mit der voestalpine, der Chemie Linz und dem Donauhafen liegen drei der größten Industriestandorte Österreichs direkt am Stadtrand. Im Süden trennt die A7 Mühlkreisautobahn den Stadtteil Bindermichl vom Rest der Stadt, im Norden überspannt die Donau die Stadt mit Schienen- und Straßenbrücken. Wer in Urfahr, Ebelsberg oder am Bindermichl wohnt, kennt die Mischung aus Industrie-, Schienen- und Straßenlärm aus eigener Erfahrung. Auch die Neubaugebiete im Süden, etwa rund um die Solar City in Pichling, sind nicht weit von Verkehrsachsen entfernt. Wir bei RAU.bayern liefern Lärmschutzwände aus dem Allgäu nach Linz – an private Bauherren, Gewerbebetriebe, Wohnbauträger und kommunale Auftraggeber. Unser Schwerpunkt sind begrünte Lärmschutzsysteme, die mehr leisten als reine Schalldämpfung: Sie tragen zur Stadtbegrünung und zur Bindung von Feinstaub bei – ein Thema, das in einer Industriestadt wie Linz seit Jahren auf der Tagesordnung steht. Wir setzen uns mit Ihnen zusammen, hören uns Ihre Situation an, prüfen die Rahmenbedingungen vor Ort und entwickeln daraus einen konkreten Vorschlag. Eine pauschale Lösung passt selten – eine durchdachte fast immer.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Industrielärm und Verkehrslärm im Linzer Süden – ein eigener Anspruch

Wenige Städte Österreichs haben eine Lärmkulisse wie der Linzer Süden. Auf engem Raum treffen hier Schwerindustrie, Bahnverkehr, Autobahn und dichte Wohnbebauung aufeinander. Die voestalpine produziert rund um die Uhr; die Westbahnstrecke führt durch das Stadtgebiet; die A7 ist eine der meistbefahrenen Autobahnabschnitte Österreichs. Wohngebiete wie Bindermichl, Spallerhof oder Wegscheid liegen in unmittelbarer Nähe dieser Lärmquellen.

Der akustische Charakter unterscheidet sich dabei grundlegend: Industrielärm ist oft niederfrequent, dauerhaft und kommt aus großer Höhe – etwa von Schornsteinen, Hochöfen oder Kühltürmen. Verkehrslärm ist eher breitbandig und pulsierend. Schienenlärm hat eigene Spitzen und Frequenzen. Eine Lärmschutzwand für ein Wohngrundstück in Wegscheid muss deshalb andere Eigenschaften haben als ein Schutzbau an einer Bezirksstraße in Urfahr oder eine Schutzmauer entlang einer Werkszufahrt im Industriegebiet.

Unsere RAU-Systeme decken ein breites Frequenzspektrum ab und arbeiten in erster Linie absorbierend – sie schlucken Schall, statt ihn zu reflektieren. Das ist gerade in dicht bebauten Gebieten wichtig, weil reflektierende Wände den Lärm zur gegenüberliegenden Straßenseite zurückwerfen können. In Linz, wo viele Straßenzüge eng bebaut sind, ist das ein konkreter Vorteil.

Wir prüfen für jedes Projekt, welcher Lärm dominiert und welche Wandhöhe und Bauart Sinn ergibt. Bei Wohngrundstücken im Linzer Süden mit Sicht auf die voestalpine-Anlagen reden wir oft über Wände zwischen drei und vier Metern Höhe, kombiniert mit absorbierenden Modulen. Bei Schutz gegen Verkehrslärm an einer Stadtstraße reichen häufig zwei bis drei Meter. Wir machen Ihnen die Unterschiede transparent, bevor Sie sich entscheiden – mit Argumenten, nicht mit Verkaufsdruck.

Galerie:

Lieferung und Montage in Linz – Anfahrt aus Kaufbeuren

Von unserem Standort in Kaufbeuren nach Linz sind es rund 350 Kilometer. Die Route führt über die A7 nach Norden, die A8 in Richtung München und Salzburg, dort weiter auf die A1 Westautobahn. Mit dem Lkw ist die Fahrt in etwa dreieinhalb bis vier Stunden zu bewältigen – Linz ist damit eine der für uns logistisch besser erreichbaren österreichischen Großstädte. Anlieferungen lassen sich tagesaktuell planen, ohne Übernachtung des Fahrers, was die Kosten und die Flexibilität verbessert. Bei mehreren Lieferungen für ein größeres Projekt sparen Sie damit doppelt.

In Linz selbst sind die A7-Abfahrten Hafenstraße, Salzburger Straße und Linz-Zentrum die wichtigsten Zugänge ins Stadtgebiet. Für Anlieferungen ins Industriegebiet rund um den Hafen oder zu Gewerbeobjekten in Leonding und Traun nutzen wir meist die Anschlüsse an den Westring oder die A25 Welser Autobahn. In den engeren Wohngebieten von Urfahr-Umgebung oder am Bindermichl arbeiten wir mit kleineren Fahrzeugen oder lokaler Zwischenlagerung, wenn der direkte Zufahrtsweg eng ist. Anlieferzeiten stimmen wir mit Ihnen und gegebenenfalls mit der Stadt Linz ab, falls Sondergenehmigungen nötig sind.

Für die Montage gilt: Bei einfacheren Projekten – einer Lärmschutzwand entlang eines Gartens in St. Magdalena etwa – ist die Montage oft an einem Tag erledigt. Bei größeren Aufträgen, etwa für gewerbliche Schallschutzbauten im Hafenbereich oder mehrstöckigen Wohnanlagen, planen wir mehrere Arbeitstage ein. Wir kommen mit unseren eigenen Monteuren aus Bayern und arbeiten in Linz mit verlässlichen oberösterreichischen Partnerbetrieben zusammen. Sie haben durchgehend einen Ansprechpartner, der das System kennt und auch nach der Fertigstellung als Kontakt zur Verfügung steht – nicht nur ein Verkäufer, der nach der Auftragserteilung verschwindet.

FAQs:

Industrielärm ist eine besondere Herausforderung, weil er oft niederfrequent ist und aus erheblicher Höhe kommt – etwa von Hochöfen oder Schornsteinen. Eine Lärmschutzwand am Boden wirkt vor allem gegen bodennahe Lärmquellen wie Lkw-Verkehr im Werksbereich oder Rangiergeräusche. Gegen die direkt von oben einfallenden Anteile ist die Wirkung begrenzt – physikalisch logisch, denn Schall geht über die Wand hinweg. Wir beraten Sie offen darüber, was eine Wand in Ihrem konkreten Fall leisten kann und wo die Grenzen liegen. Manchmal ist eine Kombination aus Wand und baulichen Schallschutzmaßnahmen am Gebäude die sinnvollste Lösung.

Das Land Oberösterreich und einzelne Gemeinden bieten in bestimmten Fällen Unterstützung für Lärmschutzmaßnahmen, vor allem dort, wo Bewohner durch öffentliche Verkehrsinfrastruktur belastet sind. Im Bereich von Bahnstrecken läuft das oft über Programme der ÖBB-Infrastruktur AG, an Bundesstraßen über die ASFINAG oder das Land. Für private Lärmschutzmaßnahmen ohne unmittelbaren Bezug zu einer öffentlichen Lärmquelle gibt es seltener direkte Förderungen. Wir liefern Ihnen die technischen Unterlagen, die Sie für einen Antrag brauchen, und besprechen mit Ihnen, welche Stelle für Ihren Fall zuständig sein könnte.

Eine einfache Holzwand kann gut aussehen und bei Frequenzen im mittleren Bereich etwas Schall mindern, sie ist aber konstruktiv nicht für längerfristigen, hochwertigen Schallschutz ausgelegt. RAU-Systeme arbeiten mit absorbierenden Modulen, einer durchdachten Konstruktion und einer geprüften Statik – das ist der Unterschied zwischen einem Sichtschutzelement mit Nebenwirkung und einem Lärmschutzsystem mit nachweisbarer akustischer Wirkung. Außerdem ist eine RAU-Wand modular reparierbar, langlebig und in unterschiedlichen Höhen genehmigungsfähig planbar. Bei reinem Sichtschutz reicht oft Holz; wenn es um echten Lärmschutz geht, braucht es ein anderes System.

Vegetation bindet Staub und Feinstaub – das ist gut untersucht. Wie groß der messbare Effekt einer einzelnen Wand für Ihr Grundstück ist, hängt von Größe, Bepflanzung und Lage ab. Im urbanen Maßstab leistet jede zusätzliche Vegetationsfläche einen Beitrag, im Mikroklima vor Ihrem Haus kann eine begrünte Wand einen spürbaren Unterschied machen – nicht so sehr durch absolute Filterleistung, sondern durch Verbesserung der unmittelbaren Luftqualität und der Aufenthaltsqualität im Garten. Wir versprechen Ihnen keine Wundereffekte, aber einen ehrlichen Beitrag.

Die tragende Konstruktion und die akustischen Module sind weitgehend wartungsfrei. Wir empfehlen eine Sichtkontrolle einmal jährlich – Befestigungen prüfen, Fugen kontrollieren, eventuelle Beschädigungen dokumentieren. Bei begrünten Wänden kommen die saisonalen Pflegearbeiten an der Bepflanzung hinzu, die wir oben beschrieben haben. Wenn ein Schaden auftritt – etwa durch einen Unfall oder durch Vandalismus – tauschen wir einzelne Module aus, ohne die gesamte Wand demontieren zu müssen. Das hält die Reparaturkosten in einem überschaubaren Rahmen.

Ja. RAU-Lärmschutzsysteme sind für gewerbliche und industrielle Anwendungen ebenso geeignet wie für den privaten Bereich. Wir liefern Wände in industriellen Höhen – auch deutlich über vier Meter – mit entsprechender Statik und Materialwahl. Bei Industrieaufträgen kommen oft besondere Anforderungen hinzu: Brandschutz, chemische Belastung der Umgebungsluft, Anpassung an bestehende Werkslayouts. All das besprechen wir im Vorfeld; bei Bedarf erstellen wir ein technisches Konzept, das mit dem Werkschutz und der Bauabteilung des Betriebs abgestimmt ist.