Nachhaltiger Lärmschutz

100 % ökologisch gedacht

Schnelle Montage

Stabil, flexibel, wirtschaftlich

Pflegearme Systeme

Ohne ständige Bewässerung

Innovative Lösungen

Auch mit Photovoltaik kombinierbar

Kälte- und Klimaaggregate großer Industrie- und Gewerbebauten erzeugen ein tieffrequent geprägtes Dauergeräusch, das Anwohner auch in größerer Entfernung wahrnehmen. Verflüssiger, Rückkühler und Lüftungszentralen auf Freiflächen oder Dächern laufen in den Lastspitzen des Sommers durchgehend – genau dann, wenn Fenster geöffnet sind und Beschwerden zunehmen. Wir schirmen solche Anlagen mit hochabsorbierenden, begrünten Schallschutzwänden ab, die den Schall aufnehmen, statt ihn zwischen Fassaden zu reflektieren. Die Systeme bleiben für Wartung und Luftführung offen, die Bepflanzung am Wandfuß bindet Feinstaub und kommt ohne Bewässerung aus. Von Kaufbeuren aus übernehmen wir Planung, Fertigung, Montage und auf Wunsch die laufende Pflege mit eigenen Servicekolonnen.

Ihre Vorteile auf einen Blick.
  • Bis zu 12 m Bauhöhe
  • Ohne Tiefgründung
  • Schnelle Montage
  • Wirtschaftliche Umsetzung
  • Begrünbar
  • Flexible Linienführung
  • Für enge Platzverhältnisse geeignet
  • Langlebig und robust

Aufstellorte auf Dach und Freifläche akustisch entschärfen

Klimazentralen stehen dort, wo Leitungswege kurz sind – auf dem Dach, im Anlieferhof oder an der Gebäuderückseite. Solche Aufstellorte liegen häufig in Sichtweite von Wohnbebauung, und harte Fassaden ringsum werfen den Schall mehrfach zurück. Unsere hochabsorbierenden Wandsysteme unterbrechen diese Reflexionswege und senken den Pegel am maßgeblichen Immissionsort, ohne die Aggregate einzuhausen. Für Dachaufstellungen klären wir gemeinsam mit dem Tragwerksplaner, welche Lasten die Konstruktion aufnehmen kann, und passen Bauweise und Elementgrößen entsprechend an. Auf Freiflächen errichten wir die Wände in der Regel mit Befüllung aus vor Ort gewonnenen Böden und mineralischen Rohstoffen – volumenbeständig, langlebig und ohne lange Materialtransporte. Der Zugang für Wartung, Filterwechsel und Kältemittelprüfungen bleibt in der Planung von Beginn an berücksichtigt, damit der Schallschutz den Anlagenbetrieb nicht behindert. Auslegungsgrundlage sind die Immissionsrichtwerte der TA Lärm am jeweils kritischsten Aufpunkt, im Sommerbetrieb regelmäßig der Nachtwert, weil die Kälteerzeugung in warmen Nächten nicht pausiert. Bei Bestandsanlagen beginnt die Arbeit mit einer Aufnahme der Aufstellsituation vor Ort.

Galerie:

Betrieb, Pflege und Verantwortung nach der Montage

Über viele Betriebsjahre muss die Wand dieselbe Wirkung liefern wie am Tag der Abnahme – Schallschutz an Kälteanlagen bleibt damit eine Daueraufgabe. Unsere Extensiv-Systeme sind bewusst pflege- und wartungsarm ausgelegt; die Begrünung am Wandfuß versorgt sich über den natürlichen Niederschlag und benötigt keine Bewässerungstechnik. Welche Kontrollen dennoch sinnvoll sind und wie Betreiber sie organisieren, erläutern wir im Überblick über unsere Leistungen von Planung bis Kundendienst. Auf Wunsch übernehmen unsere eigenen Servicekolonnen diese Aufgaben im Rahmen wiederkehrender Einsätze, vom Rückschnitt bis zur Sichtkontrolle der Konstruktion. Unternehmen mit Klimastrategie verbinden die akustische Ertüchtigung mit einem messbaren Umweltbeitrag – die RAU Klimawand R3 verfügt über einen Climate Handprint, dessen CO2-Bilanzierung durch KlimAktiv geprüft wurde, und gleicht die Emissionen aus Rohware, Produktion, Transport und Bau nach wenigen Jahren über die Begrünung aus. Als Mitglied im Deutschen Verband für Lärmschutz an Verkehrswegen verfolgen wir die fachliche Entwicklung des Lärmschutzes kontinuierlich und lassen sie in die Auslegung neuer Anlagen einfließen.

FAQs:

Ja, die Elemente werden vorgefertigt angeliefert und abschnittsweise gesetzt. Abschaltungen sind in der Regel nicht erforderlich, kurze Abstimmungen mit dem Betreiber genügen.

Auf Dächern hängt die Ausführung von der Tragfähigkeit ab; Bauweise und Elementgrößen passen wir gemeinsam mit dem Tragwerksplaner an.

Zugänge für Filterwechsel, Kältemittelprüfung und Reparaturen werden von Beginn an eingeplant. Die Wand steht frei und haust die Aggregate nicht ein.

Reflektierende Flächen verlagern den Schall, statt ihn aufzunehmen, und können an anderen Immissionsorten neue Konflikte erzeugen. Hochabsorbierende Systeme nehmen die Schallenergie auf.

Entscheidend ist der Immissionsrichtwert am kritischsten Aufpunkt, im Sommer häufig der Nachtwert, weil die Anlagen durchlaufen.

Die Pflanzen binden Feinstaub und verbessern die Einbindung der Technikfläche ins Umfeld. Bewässert werden muss nicht.

Wesentliche Faktoren sind Höhe, Länge, Gründung und Zugänglichkeit des Aufstellorts. Eine belastbare Aussage liefert die projektbezogene Planung.

Ja, wir liefern die Systeme auch als Bausatz für Fachunternehmen. Alternativ errichten unsere Teams die Anlage komplett.

Referenzen sind unter anderem Buchloe mit einer Sonderkonstruktion aus Glaselementen, RAU Rock und Klimawand sowie Pfaffenhofen an der Ilm und Fehraltorf in der Schweiz.

Wir sind in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Südtirol und auf Mallorca tätig. Projektstart ist jeweils unser Standort Kaufbeuren.